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Windpark Starzach: Ein Stück gelebte Energiewende in der Region

Bis zu zehn Windkraftanlagen könnten ab 2027 im Landkreis Tübingen entstehen. Noch stehen wichtige Voruntersuchungen aus, nach denen sich auch die endgültigen Dimensionen des neuen Windparks ausrichten. Mit der Beteiligung von vier Bürgerenergie-Genossenschaften ist es allerdings in jedem Fall ein Projekt mit starker kommunal-regionaler Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern für die Energiewende.

»Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Tübingen und ENERGIEkooperativ bei diesem wichtigen Projekt für Starzach und die gesamte Region. Es muss weiter und schneller in alternative Energien investiert werden. Mehr Strom aus Windenergie zu erzeugen hat für eine zukunftsfähige Energieversorgung und dem Erreichen der Klimaziele des Landes Baden-Württemberg auch eine wichtige Bedeutung.«

Thomas Noé, Bürgermeister von Starzach

Standort- und Projektbeschreibung

WEA = Windenergieanlage  

StandortStarzach, Gemarkung Felldorf und Bierlingen, Landkreis Tübingen
PlangebietLUBW-Potenzialgebiet: 440 ha
swt-Projektgebiet:  240 ha
Anteil Gemeindeflächebei 10 WEA: ca. 0,18%  (2.782 ha)
Höhe490–550 Meter ü.N.N.
Flächen-Eigentumprivat und kommunal
WEA-Typz. B. Vestas V172, je 7,2 MW Nennleistung
Jahresertragbei 10 WEA: ca. 110 GWh / Jahr

Vorteile für die Gemeinde Starzach

  1. Finanzielle Beteiligung durch Pacht-Entgelte
  2. Finanzielle Beteiligung nach EEG an den Stromerträgen in Höhe von 0,2 ct/kWh, ca. 20.000 € pro je WEA und Jahr
  3. Gewerbesteuereinnahmen, da keine Sonderabschreibungen durch die Stadtwerke Tübingen
  4. Direkte Beteiligungsmöglichkeit Starzacher Einwohnerinnen und Einwohnern über die Energiegenossenschaften
  5. Starzacher Windstrom: Jede Anlage produziert jährlich ca. 10 Mio. kWh Ökostrom = Strombedarf von ca. 2.500 Familien
  6. Lokale Wertschöpfung
  7. Gemeinsame Planung von Ausgleichsmaßnahmen, um das regionale Ökosystem gezielt aufzuwerten
  8. Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabhängigkeit von Energieimporten
  9. Vorzeigekommune im Landkreis und der gesamten Region mit leistungsstärkstem Windpark
  10. Stadtwerke Tübingen als regionaler Partner mit 100% kommunalen Wurzeln

Wie ist der zeitliche Ablauf geplant?

Herbst 2022

Abschluss des Gestattungsvertrags mit der Gemeinde Starzach

Frühjahr 2023

Geplante Informationsveranstaltung mit dem Forum Energiedialog und der Gemeinde

Frühjahr bis Herbst 2023

Vogel- und Fledermausuntersuchungen

2023/2024

ausführliche Windmessungen

Winter bis Sommer 2024

koordinatengenaue Festlegung der WEA-Standorte, Erstellung aller Gutachten und Planungen für das Genehmigungsverfahren

Sommer 2024

Einreichung des Genehmigungsantrags für den Windpark nach BImSchG

Herbst 2025

Erhalt der Genehmigung nach BImSchG für Bau und Betrieb des Windparks

Winter 2025/2026

Voraussichtliche Teilnahme an der Ausschreibung der Bundesnetzagentur nach EEG

2026/2027

Bau von Zuwegungen, Kabeltrassen und Windenergieanlagen

Sommer 2027

Inbetriebnahme des Windparks

Sie haben Fragen zum Windpark Starzach?

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Stadtwerke Tübingen in Kooperation mit