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Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) tagte beim Bahnstrom-Marktführer swt

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (rechts im Bild) eröffnete die Tagung des Verbands "Netwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE)". (Foto: swt/Schermaul)
In den Räumlichkeiten der Stadtwerke Tübingen diskutierten die Eisenbahnverkehrsunternehmen über Zukunftsthemen der Branche. (Foto: swt/Schermaul)

Sebastian Jäger – im Bereich Kunden für die Bahnstrom-Kunden zuständig – hatte die swt als Gastgeber für die Tagung mit über 50 Vertretern von Eisenbahnverkehrsbetrieben ins Spiel gebracht. Die swt sind als bedeutender Anbieter und Lieferant von Bahnstrom in der Branche gut vernetzt. In den letzten Jahren haben sich die swt als Anbieter etabliert, der die komplexen Kalkulations- und Managementprozesse, die beim Bahnstrom mit den Zügen als beweglichen Stromabnehmern anstehen, für die Kunden optimal löst.

Unter dem Motto „Die Zukunft des Schienengüterverkehrs gestalten – warum die Wettbewerbsbahnen wachsen wollen und sollten“ diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Güterverkehrsbetriebe über die Zukunft der Branche. Alle privaten Güterverkehrsbetriebe in Deutschland haben einen Marktanteil von rund 50 Prozent – die andere Hälfte stemmt der ehemalige Platzhirsch Deutsche Bahn Cargo.

Ein Intro lieferte Oberbürgermeister Boris Palmer als Aufsichtsratsvorsitzender der swt. Er hob die besondere Leistung der swt hervor, sich als einer der ersten Anbieter von Bahnstrom nach der Marktliberalisierung im Jahr 2014 inzwischen zum Marktführer hervorgearbeitet zu haben. Gleichzeitig betonte Palmer die wichtige Rolle, die der Schienenverkehr für eine umweltfreundlichere Mobilitätszukunft einnimmt. 70 Prozent der Güterloks werden bereits rein elektrisch betrieben (mit Oberleitungen). Dort, wo es keine Oberleitungen gibt, werden zunehmend moderne Hybrid-Güterloks eingesetzt. Züge fahren hoch effizient, weil sie – wenn sie einmal Fahrt aufgenommen haben – kaum noch Verluste durch Reibungs- oder Bremsvorgänge haben. Ganz im Gegenteil zum LKW-Güterverkehr auf den Straßen und Autobahnen. Und wenn in Zukunft der Anteil an Ökostrom beim Bahnstrom sukzessive aufgebaut wird, ergeben sich weitere ökologische Verbesserungen.

Am deutlichsten veranschaulichte ein Vergleich des NEE zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern hinsichtlich der Emissionsmengen die gravierenden Unterschiede: der LKW produziert viermal so viel klimaschädliches CO2 wie der Schienenverkehr, der ebenfalls noch deutlich unter der Binnenschifffahrt liegt.

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