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Wasserqualität



Die strengen Regelungen der Trinkwasserverordnung sehen die regelmäßige Analyse des Trinkwassers auf 46 Stoffe und Mikroorganismen vor. Auch die Information der Verbraucher über die Ergebnisse der Trinkwasseranalyse ist darin festgelegt. Dazu gehören auch Angaben über die verwendeten Aufbereitungsstoffe sowie Informationen über geeignete Installationsmaterialien.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Methoden der chemischen Wasseruntersuchung sehr verfeinert - dies entspricht den gestiegenen Anforderungen durch niedrige Grenzwerte. Die aus den einzelnen Laborergebnissen ermittelten Durchschnittswerte können Sie der unten stehenden Tabelle entnehmen.


Härtebereiche



Gebiet
Calciumcarbonat Härtebereich¹
Berghof, Eichhalde,
Herrlesberg, Pfrondorf
A
Bodenseewasser
1,5 mmol/l weich
Kernstadt, Derendingen, Kilchberg, Kreßbach, Lustnau, Weilheim Bebenhausen B
Mischwasser
Bodensee / Eigenwasser
2,5 mmol/l mittel
Bühl, Hirschau, Unterjesingen (Niederzone) C
Ammertal-Schönbuch Eigenwasser
2,5 mmol/l mittel
Hagelloch, Unterjesingen (Hochzone) D
Ammertal-Schönbuch Mischwasser
2,5 mmol/l mittel
¹Informationen zu den Härtebereichen:
weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat/Liter (entspricht 8,4° dH)
mittel: 1,5-2,5 Millimol Calciumcarbonat/Liter (entspricht 8,4-14°dH)
hart: mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat/Liter (entspricht über 14° dH)

 

Trinkwasserzusammensetzung




Stand 2009

Parameter Einheit A B C D Grenzwerte
jahreszeitliche
Schwankungen
von +/- 10 %





nach der
Trinkwasser-
verordnung
Karbonathärte °dH 6,5 9,0 13,2 11 -
Gesamthärte °dH 9,0 13,6 13,3 13,2 -
Temperatur °C 10 10 10 10 25
ph-Wert - 7,99 7,74 7,6 7,89 ≥ 6,5 / ≥ 9,5
Leitfähigkeit µS/cm 296 479 k.E. k.E. 2.500
Calcium mg/l 48 73,3 62,3 64 400 (1)
Magnesium mg/l 7,9 14,2 20,3 18,3 50 (1)
Kalium mg/l 1,4 1,9 3,1 2,6 12 (1)
Natrium mg/l 5,2 6,9 12,4 9,2 200
Mangan mg/l <0,0005 <0,001 <0,001 <0,001 0,05
Eisen mg/l 0,0042 <0,005 0,001 0,004 0,2
Chlorid mg/l 6,8 11 28 24 250
Sulfat mg/l 35 79 27 36 240
Fluorid mg/l 0,09 < 0,15 0,26 0,21 1,5
Nitrat mg/l 4,5 9,5 8,8 8,6 50
Nitrit mg/l <0,005 <0,05 <0,01 <0,01 0,5
PAK* μg/l n.n. n.n. n.n. n.n. 0,0001
CKW** μg/l n.n. n.n. n.n. n.n. 0,01
Pestizide µg/l n.n. n.n. n.n. n.n. 0,0005
n.n. = nicht nachweisbar
k.E. = Es liegen keine Ergebnisse vor.
* (polycycl. aromatische Kohlenwasserstoffe)
** (organische Chlorverbindungen)
(1) Grenzwert nach alter Trinkwasserverordnung

 

Aufbereitung des Tübinger Trinkwassers



Damit die hygienische Qualität des Trinkwassers sichergestellt ist, wird das Bodenseewasser und das Tübinger Eigenwasser mit Chlor, das Wasser der Ammertal-Schönbuchgruppe mit Chlordioxid desinfiziert. Die Dosierung ist so gering, dass diese an Ihrem Zapfhahn nicht mehr nachweisbar ist.


Rohrmaterialien für die Hausinstallation



Entsprechend den Technischen Regeln und bestätigt durch eine Untersuchung des Technologiezentrums Wasser, Karlsruhe, können innerhalb des Tübinger Versorgungsgebietes folgende Werkstoffe in der Hausinstallation verwendet werden:

  • verzinkter Stahl
  • Kupfer
  • Kunststoffe
  • nichtrostender Stahl

In Warmwassersystemen sollte allerdings verzinkter Stahl nicht eingesetzt werden.
 
Alle Installationsmaterialien müssen durch die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) zugelassen sein.

Ihr Ansprechpartner


 
Jean-Joachim Blum
Tel. 07071 / 157-296
jean-joachim.blum(at)swtue.de
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