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Häufige Fragen: Wasser



  1. Welche Qualität hat unser Trinkwasser?

    Das Trinkwasser im Stadtgebiet Tübingen liegt im mittleren Härtebereich bei etwa 14° deutscher Härte (dH). Der Härtegrad ist ein Maß für den Kalkgehalt des Wassers. 1° dH entspricht 0,1783 mmol Calciumcarbonat je Liter Trinkwasser. Hier können Sie den Mineralstoffgehalt und weitere Werte des Tübinger Trinkwassers einsehen.

  2. Im Chemielexikon für Tübingen wird eine Wasserhärte von etwa 40 Grad deutscher Härte (dH) angegeben, die Stadtwerke Tübingen geben 14 Grad dH an. Was ist richtig?

    Die Stadtwerke Tübingen fördern Eigenwasser in ihren Wasserschutzgebieten. Ein großer Teil des Tübinger Wasserbedarfs wird aber über Versorgungsnetze aus dem Bodensee abgedeckt. Die Stadtwerke mischen das eigene Wasser mit dem Bodenseewasser und erhalten dann wesentlich kalkärmeres Wasser mit einer Härte von 14 Grad.

  3. Wer bekommt welches Wasser?

    Das Wasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Tübingen ist nicht einheitlich gleich. Es gibt Bereiche, die mit einer Mischung aus Eigenwasser und Bodenseewasser versorgt werden. Teilweise werden Gebiete mit Bodenseewasser oder Wasser der Ammertal-Schönbuch-Gruppe versorgt.
    Hier kommen Sie zur Karte der Tübinger Wasserzonen.

  4. Was muss ich bei einem Rohrbruch tun?

    Bitte informieren Sie uns umgehend unter 07071 / 157-111. Die Stadtwerke Tübingen sind für das Leitungsnetz, die Anschlussleitung bis zur Hauptabsperrarmatur und den Wasserzähler verantwortlich. Ab der Hauptabsperrarmatur ist der Hauseigentümer verantwortlich, der Schaden muss durch ein Installationsunternehmen behoben werden.

  5. Wie hoch sind die Abwassergebühren?

    Die Gebühren werden von der Stadt Tübingen festgesetzt und betragen z. Zt. 1,34 € pro Kubikmeter. Die Stadtwerke Tübingen ziehen die Abwassergebühren im Auftrag der Entsorgungsbetriebe der Stadt Tübingen ein.

  6. Was muss ich nach einer Austrocknungsmaßnahme tun?

    In den Trocknungsgeräten befindet sich ein eigener Verbrauchszähler. Nach Ende der Maßnahme teilt Ihnen der entsprechende Handwerker den Stromverbrauch mit, damit Sie sich die Kosten von der Versicherung erstatten lassen können. Wenn Sie uns ebenfalls diesen Sonderverbrauch mitteilen, können wir diesen bei der Berechnung der neuen Abschläge für das Folgejahr berücksichtigen, indem wir die Monatsbeiträge nicht erhöhen.

  7. Wie hoch ist der durchschnittliche Wasserverbrauch?

    Der durchschnittliche Wasserverbrauch lag in Tübingen im Jahr 2007 bei ca. 125 Litern pro Einwohner und Tag. Etwa die Hälfte hiervon wird als warmes Wasser verbraucht. Der Energieanteil der Wassererwärmung liegt bei 15 bis 20 % des Energieverbrauchs eines Vier-Personen-Haushaltes.

  8. Welchen Wasserdruck habe ich?

    Der Wasserdruck im Tübinger Stadtgebiet ist nicht einheitlich. Je nach Lage Ihrer Wohnung in der Versorgungszone ergibt sich der Wasserdruck an Ihren Abnahmestellen.

  9. Wird das Wasser gechlort und warum?

    In den eigenen Gewinnungsanlagen Gehrnfeld und Unteres Neckartal wird eine Sicherheitschlorung mit einem Konzentrationsbereich nach der Aufbereitung von 0,1 mg Cl2 pro Liter durchgeführt. Die Chlorung dient dazu, das Verkeimungsrisiko des Trinkwassers auf dem Verteilungsweg zu minimieren. Zulässig nach Trinkwasserverordnung sind 0,3 mg Cl2 pro Liter.

  10. Sind in Tübingen Entkalkungsgeräte erforderlich?

    Im Allgemeinen nicht. Calcium ist ein wichtiger Baustoff für unsere Knochen und Zähne und ist im Trinkwasser in gesundheitszuträglichen Mengen enthalten. Tübinger Wasser kann man unbesorgt trinken. Auch Babynahrung kann damit bedenkenlos zubereitet werden.
     
    Für spezielle Einsatzzwecke, wie z.B. in Aquarien für besondere Fischarten oder zur Bewässerung kalkempfindlicher Pflanzen, ist jedoch eine Enthärtung notwendig.

  11. Ist das Wasser auch für die Zubereitung von Babynahrung geeignet? Oder sollte man es vorher abkochen?

    Tübinger Wasser ist für die Zubereitung von Babynahrung ohne Einschränkung geeignet. Lediglich das Standwasser im Endbereich der Installation (Küchenschwenkhahn etc.) sollte einen Moment ablaufen. So benützen Sie immer frisches Wasser. Abkochen ist nicht notwendig.

  12. Wie muss ich meine Spülmaschine einstellen oder welchen Härtegrad muss ich für die Verwendung von Waschmittel zugrunde legen?

    In der Gebrauchsanleitung finden Sie in der Regel eine Tabelle, in der für den Wasserwert die notwendige Einstellung ausgelesen werden kann. Dabei werden meist drei mögliche Maßeinheiten zugrunde gelegt: °dH (deutsche Härtegrade); mmol/l oder der Härtebereich gemäß Waschmittelgesetz. Dabei entsprechen 14,0° dH dem Härtebereich 2.

  13. Auf der Straße tritt Wasser aus. Was ist zu tun?

    Tritt Wasser aus dem Boden aus, kann es sich um einen Rohrbruch im Wassernetz handeln. Bitte melden Sie die Beobachtung an unsere Leitwarte unter Telefon 07071 / 157-111.

  14. Mein Wasserzähler tropft. Wem melde ich den Schaden?

    Bitte melden Sie den Schaden unserer Leitwarte. Sie ist rund um die Uhr besetzt, Telefon 07071 / 157-111.

  15. Im Keller rauscht die Wasserleitung. Was soll ich tun?

    Rohrbrüche im Wassernetz erzeugen ein Rauschen an der Fehlerstelle. Melden Sie uns Wasserrauschen an Ihrer Hauptleitung, das Sie nicht zuordnen können unter Telefon 07071 / 157-111.