
30 % des Tübinger Strombedarfs produzieren wir selbst - emissionsarm aus Erdgas, mit Wasserkraft und Sonnenenergie.
Kraft-Wärme-Kopplung
Der größte Teil stammt aus Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Sie sind effizienter, denn die Heizkraftwerke geben die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme nicht einfach als Abwärme an die Umwelt ab. Mit speziellen Wärmetauschern kann die Wärme aufbereitet und in die angeschlossenen Tübinger Fernwärmenetze eingespeist werden. Der Einsatz dieser Technik trägt wesentlich zum Schutz von Ressourcen bei.
Erneuerbare Energien
Seit vielen Jahren setzen wir auf die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und bauen unser Engagement weiter aus. Energieträger Nr. 1 ist die Wasserkraft. In Wasserkraftwerken am Neckar wird schon seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts umweltfreundlich und klimaschonend Strom erzeugt. Darüber hinaus betreiben wir mehrere Fotovoltaikanlagen im Stadtgebiet.
Stromproduktion und CO2-Einsparung 2008
| Durch Kraft-Wärme-Kopplung
inkl. Gemeinschaftskraftwerk Tübingen |
101,2 Mio. kWh | 17.240 t |
| Laufwasserkraftwerke | 10,0 Mio. kWh | 5.182 t |
| Fotovoltaikanlagen | 0,1 Mio. kWh | 68 t |
| Wasserkraft durch Entspannungsturbinen
(in Trinkwasserbehältern) |
0,9 Mio. kWh | 459 t |
| Gesamt | 112,2 Mio. kWh | 22.949 t |
Ausbau der Erzeugungskapazitäten
Um das große Potenzial der erneuerbaren Energien in Zukunft noch besser ausschöpfen zu können, sollen neben Wasserkraft und Sonnenenergie auch die beiden Energiequellen Biomasse und Windkraft an Bedeutung gewinnen. Aktuell sind verschiedenen Projekte auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien in Planung:
Bau eines modernen Flusswasserkraftwerks in Horb am Neckar
Errichtung weiterer Fotovoltaikanlagen in Tübingen
Bau einer Biogasanlage in der Region
Bau und wirtschaftlicher Betrieb einer Holzvergasungsanlage in Geislingen-Türkheim (als Gesellschafter der Technologieplattform Bioenergie und Methan)