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Erneuerbare Energien



Herausforderung für die kommunale Energiewirtschaft



Der Aufbau einer zukunftsfähigen Energieversorgung ist eine der herausragenden Aufgaben der kommenden Jahre für Bund, Länder und Kommunen in Deutschland. Aufgrund der starken Energienachfrage – insbesondere im industriestarken Südwesten Deutschlands – gilt es, diese direkt vor Ort zu gestalten. Dies bietet auch Chancen für Kommunen, Bürger und Stadtwerke.

Der Tübinger Weg



Die Stadtwerke Tübingen (swt) erzeugen bereits seit mehr als 100 Jahren mit mehreren Wasserkraftwerken Strom aus erneuerbaren Energien. Zuletzt wurde der Kraftwerkspark unter anderem durch ein neues Flusswasserkraftwerk in Horb am Neckar im Jahr 2011 sowie 2012 durch den Solarpark Erddeponie Reute, ebenfalls in Horb, erweitert. Dazu gründeten die Stadtwerke Tübingen mit der Stadt Horb am Neckar eine gemeinsame Gesellschaft, die Energie Horb am Neckar GmbH, welche Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien verfolgt. Photovoltaikanlagen betreiben die swt bereits seit 2003.

Dokumentation über den Bau des neuen Flusswasserkraftwerks in Horb am Neckar (3:40 Min)

Bis zum Jahr 2020 wollen die swt 50% ihres Tübinger Stromabsatzes durch ökologische Stromerzeugung decken. Dieses Ziel ist insbesondere mit dem Ausbau der Windenergie verbunden. In diesem Zusammenhang soll die gemeinsame Standort- und Projektentwicklung mit den in Frage kommenden Gemeinden erfolgen. Bürgerbeteiligungsmodelle, wie beispielsweise über die Bürger-Energie Tübingen eG (BET) ermöglichen zusätzlich die Einbeziehung aller Beteiligten in das Projekt und schaffen ein partnerschaftliches Klima.

Ausbau der Erneuerbaren Energien



Mit Energie aus Sonne, Wasser, Wind und Biomasse investieren die Stadtwerke Tübingen in den kommenden fünf Jahren insgesamt 50 Millionen Euro in eine nachhaltige Energieversorgung, bei der Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen.