
Zum 1. Januar 2011 steigt die bundeseinheitlich festgelegte EEG-Umlage deutlich an. Anders als in der Vergangenheit können die swt trotz eines günstigen Stromeinkaufs diese Steigerungen nicht mehr kompensieren und müssen die gestiegenen gesetzlichen Abgaben beim verbrauchsabhängigen Arbeitspreis an ihre Kunden weitergeben. So erhöhen sich für den Tübinger Kunden mit einem Verbrauch von durchschnittlich 2.300 Kilowattstunden im Grundversorgungstarif (TüStrom Basis) die Stromkosten um 7,1 %.
Die swt informieren ihre Kunden mit den jeweils individuellen Änderungen in persönlichen Anschreiben. Die Preiserhöhung nach einem Jahr ist ausschließlich auf die gestiegene so genannte EEG-Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen. Diese wird fest in den Strompreis eingerechnet und finanziert den erfreulicherweise steigenden Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland.
Die von swt an die Übertragungsnetzbetreiber abzuführende EEG-Umlage steigt im Jahr 2011 von rund 2,4 Cent brutto auf 4,2 Cent brutto pro Kilowattstunde an, um die verstärkten Investitionen in die Nutzung von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu finanzieren. Den Zuwachs von rund 1,8 Cent brutto pro Kilowattstunde können die Stadtwerke Tübingen nicht mehr abfedern. Auf einen Tübinger Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 2.300 Kilowattstunden kommen hierdurch monatliche Mehrkosten von rund 3,40 Euro zu.
„Wir bedauern die Preisanpassung der Strom-Tarife zum neuen Jahr. Durch den Anstieg der EEG-Umlagen war dies jedoch nicht zu vermeiden. Unverändert beliefern wir unsere Kunden weiterhin zu einem fairen Preis mit Strom, was auch die stetig wachsende Kundenzahl belegt. Um außerdem die Vielzahl der Fragen zum EEG zu beantworten, haben wir eine Website www.swtue.de/EEG eingerichtet", so Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Tübingen.
Alle Informationen zu Tarifen und Preisen finden Sie im Internet unter:
www.swtue.de/strom; www.swtue.de/EEG