
Hier finden Sie Erläuterungen von wichtigen Fachbegriffen, derzeit vor allem zum Thema Wärme. Unser Ziel ist, umfassend zu informieren. Daher ergänzen wir die Liste sukzessive um weitere Schlagworte aus allen anderen Bereichen der Energieversorgung!
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Nicht nutzbare Restwärme in den Abgasen aus Feuerungsanlagen.
Verbrennungsmotor, der in einer kompakten Einheit (Block) gleichzeitig Heizenergie (Wärme) und elektrische Energie (Kraft) erzeugt.
Besonders wirkungsvolle Heiztechnik, bei welcher die im Wasserdampf der Abgase enthaltene Kondensationswärme genutzt wird. Die Brennwerttechnik kann nur bei wasserstoffhaltigen Energieträgern (z.B. nicht bei Steinkohle) angewendet werden.
Ein Gas, das bei der Verbrennung von Kohlenstoff entsteht und für den Treibhauseffekt mitverantwortlich ist. Im natürlichen Kohlenstoffkreislauf wird das Gas von den Konsumenten (Menschen und Tiere) durch Atmung freigesetzt und von den Produzenten (Pflanzen) durch die Photosynthese in energiereiche organische Verbindungen umgewandelt. Durch die Verbrennung dieser Verbindungen wird mehr CO2 freigesetzt, als die Produzenten binden können. Dadurch erhöht sich die Kohlendioxidkonzentration, was wiederum für den anthropogenen Treibhauseffekt sorgt.
Als Energieträger werden in der Energiewirtschaft Stoffe oder Quellen bezeichnet, die nutzbare Energie enthalten und durch technische Verfahren abgeben können.
Man unterscheidet primäre Energieträger, aus denen direkt Energie gewonnen wird und sekundäre Energieträger, deren Energie indirekt aus Primärenergie erzeugt wird.
soll Energieanlagen fördern, die regenerative Energie erzeugen (z. B. Photovoltaikanlagen, Biomasse-Kraftwerke, Erdwärme-Kraftwerke, Wasser- oder Windkraftwerke). Das EEG regelt die Entgelte, die der Netzbetreiber pro erzeugter Kilowattstunde, an den Anlagenbetreiber abzuführen hat, damit dieser eine langfristige Planungssicherheit hat. Jeder Stromabnehmer zahlt pro kWh eine EEG-Umlage, welche sich jedes Jahr in Abhängigkeit zu den zu fördernden Anlagen anpasst und auf den Anlagenbetreiber umgelegt wird. Durch die Förderung sollen Technologien zur Stromerzeugung (z.B. Photovoltaikanlagen, Biomasse-Kraftwerke, Erdwärme-Kraftwerke, Wasser- oder Windkraftwerke) bei der Markteinführung unterstützt werden. Für eine kostengünstigere Umsetzbarkeit der Technologien ist im EEG eine Degression eingebaut.
Fossile Energie wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen, die wie Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl in geologischer Vorzeit aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind.
Als fossile Energieträger werden die in der erdgeschichtlichen Vergangenheit entstandenen Brennstoffe bezeichnet. Dazu zählen Stein- und Braunkohle, Erdöl, Erdgas und eventuell auch Torf. Uran wird ebenfalls dazu gezählt, da er nicht nachgebildet wird.
Verbrennungsmaschine, die durch Verbrennung von Erdgas mechanische Energie erzeugt, welche zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Die heißen Abgase werden zum Heizen verwendet. Verbrennungsmaschine, in welcher heißes Gas bei hohem Druck durch eine Turbine geleitet wird. Die Strömungsenergie führt zu einer Drehbewegung, wodruch wiederum einen Generator angetrieben wird, welcher Strom erzeugt.
Der Heizwärmebedarf/Jahres-Heizwärmebedarf (Qh) eines Gebäudes ist die Summe der notwendigen Energie, die zum Beheizen eines Gebäudes notwendig ist. Nicht zum Heizwärmebedarf zählen die Verluste der Anlagentechnik.
Das Watt ist die Einheit der Leistung. Eine Kilowattstunde gibt die Energie an, welche bei einer Leistung von einem Kilowatt im Zeitraum einer Stunde umgesetzt wird. Eine Kilowattstunde entspricht beispielsweise einer 6-stündigen Fahrt bei 30 km/h auf dem Fahrrad.
Die meisten der technisch genutzten Brennstoffe bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Die unterschiedlichen Verbindungen dieser beiden Elemente werden Kohlenwasserstoffe genannt.
Großkraftwerk zur Erzeugung von elektrischer Energie mittels Dampf mit einem Wirkungsgrad von rund 50 Prozent , wobei die Rest-Wärme des Dampfes ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird.
ist eine bundeseinheitliche Gebühr, die die Gemeinden und Städte dafür erhalten, dass sie ihr Straßen- und Wegenetz den Versorgungsunternehmen für die Strom-, Wasser- und Gasleitungsverlegung zur Verfügung stellen. Die Gebühr orientiert sich an der Gemeindegröße.
Gemeinsame Erzeugung von Strom und Heizwärme mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent in einem Prozess.
sind viertelstündige Aufzeichnungen darüber wie der Verbrauch bzw. die Leistung eines Abnehmers sich entwickelt. Muss darüber entschieden werden ob ein Abnehmer die Kriterien eines Sondervertrags erfüllt, kann auf die Lastprofile zurückgegriffen werden.
sind Kosten für den Bau, Unterhalt und die Verwaltung des Netzes. Der Netzbetreiber bekommt ein Entgelt vom jeweiligen Lieferanten, der den Kunden in seinem Netz z. B. mit Strom beliefert. Es fallen zusätzliche Gebühren für Messungen, Eichung und Bereitstellung der Messdaten an.
Niedertemperatur-Heizkessel sind Heizkessel, die kontinuierlich mit einer Eintrittstemperatur (Vorlauftemperatur) von 35 bis 40°C betrieben werden können.
Eine Zentralheizung, deren Heiztemperatur maximal 70 Grad beträgt und in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt wird.
Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, die das jeweilige gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau unterschreiten.
Die beiden nuklearen Brennstoffe sind Uran und Plutonium. Bei Uran handelt es sich um ein radioaktives Schwermetall, das auf der Erde zu Genüge vorkommt. Das radioaktive Element Plutonium wird entweder künstlich erzeugt oder entsteht als Abfallprodukt bei der Wiederaufbereitung von Uran.
Wärme, die der Verbraucher als Raumwärme oder für warmes Wasser nutzt. Wegen der verschiedenen Verluste (Umwandlungsverluste - Verbrennungsverluste - Verteilverluste) wird weniger Energie "genutzt" als für deren Erzeugung an Primärenergie notwendig ist.
In den Rohstoffen, z.B. Erdöl, Erdgas oder Kohle enthaltene Energiemenge. Die Primärenergie ist die Eingangsgröße bei der Betrachtung eines Energieflusses.
Regenerative Energien werden auch erneuerbare Energien genannt. Sie sind Energiequellen, die nach menschlichen Zeiträumen gemessen, unendlich lange zur Verfügung stehen. Die drei Quellen sind: Sonnenenergie, Wasserkraft und Windkraft. Die Quelle aller regenarativen Energieträger ist die Strahlung der Sonne. Diese sorgt für Wechselwirkungen mit der Erdoberfläche, wodurch z.B. Wasser- und Windströme zustande kommen.
Zu den regenativen Energien zählen Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Geothermie und Biomasse.
Entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie z.B. Heizöl. Folge davon ist "saurer Regen".
Temperatur, bei der ein Gemisch aus Luft und Wasserdampf gesättigt ist und der Wasserdampf zu kondensieren beginnt.
Kennzahl für die Wärmedurchlässigkeit eines Materials. Je größer der U-Wert ist, desto größer ist der Wärmeverlust. Ein U-Wert von 1 Watt pro Kelvin und Quadratmeter (1 W/(K * m2) )besagt, dass pro Grad Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenseite eines Bauteils mit der Fläche eines Quadratmeters eine Wärmeleistung von 1 Watt fließt.
Unbundling ist das englische Wort für "Entflechtung". Es beinhaltet die abrechnungstechnische und gesellschaftsrechtliche Trennung verschiedener Geschäftsbereiche der Energieversorger. Nach EU-Vorgaben müssen Stromversorger den Netzbetrieb - Strom und Gas - sowie die Wettbewerbsbereiche Erzeugung und Vertrieb entflechten, bzw. "unbundeln".
Technische Einrichtung zur Übertragung von Wärme durch ein Medium (z.B. Wasser) an ein anderes Medium (z.B. Wasser oder Luft), ohne dass diese in direkte Berührung miteinander kommen.
Das Verhältnis von erzeugter Nutzenergie zu der eingesetzten Endenergie.