Inbetriebnahme | 1992 |
Max. elektrische Leistung | 451 kW |
Max. thermische Leistung | 794 kW |
Stromproduktion | 1.000.000 kWh |
Wärmeproduktion | 1.700.000 kWh |
Wärme ist im Uhlandbad von zentraler Bedeutung: seit der Eröffnung des Bades im Jahre 1914 sorgen die Tübinger Stadtwerke für das Wohlbefinden der Badegäste.
Mit Eröffnung des Uhlandbades entstand die Idee, überschüssige Wärme aus den Gasöfen im Gaswerk Eisenhut zu nutzen. Über eine 1,6 km lange Fernwärmeleitung wurde die Wärme zum Bad geleitet um das dortige Gebäude einschließlich des Badewassers zum erwärmen. So legten die damaligen Tübinger Gaswerke als Vorgänger der Stadtwerke Tübingen die erste städtische Fernwärmeleitung – eine Pionierarbeit, die viel Aufmerksamkeit erhielt. Bis 1949 wurde das Uhlandbad vom Eisenhut aus mit Wärme versorgt und so jede Menge Heizenergie gespart.
Heute erzeugen drei Heizkessel direkt vor Ort die für das Uhlandbad notwendige Wärme. Alle drei werden ausschließlich mit Erdgas betrieben. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einem Gasmotor ergänzt seit November 1992 die Strom- und Wärmegewinnung im hlandbad. Unterstützt werden die beiden Anlagen im Uhlandbad durch zwei Heizkessel im Kepler-Gymnasium. Alle Anlagen zusammen produzieren genügende Wärme, um die Gebäude im Gebiet der Uhlandstraße zentral zu versorgen.